„Zero Waste“ Küche: 6 köstliche Rezepte ohne Reste
Verarbeiten statt verschwenden steht in der „Zero Waste“ Küche an oberster Stelle. Denn eines ist gewiss: alles schmeckt von Butz bist Stingl.

Bild: Melina Kutelas
Beste Reste: Blätter brutzeln, mit Wurzeln würzen – heute bleibt die Biotonne leer. Willkommen in der wunderbaren Welt der „Zero Waste“-Küche.
Es geht ums Ganze in der „Zero Waste“ Küche
Jeder Bissen, den wir machen, wirkt – auf uns, auf andere, auf die Umwelt. Nachhaltig zu essen bedeutet aber nicht nur, den Konsum tierischer Produkte vielleicht einmal zu reduzieren, regional und saisonal zu genießen, bewusst einzukaufen oder selbst zu kochen. Es bedeutet auch, Lebensmittel in ihrer Gesamtheit zu betrachten und zu achten. Es muss nicht immer die Frucht sein, die die Hauptrolle auf dem Teller spielt. Auch Schale, Blätter, Kern und Strunk verdienen ihren großen Auftritt.
Schmeckt gut, tut gut
Kohl, Karotte und Kollegen haben es drauf – und das gilt vor allem für ihr oft verschmähtes „Beiwerk“: Die grünen Teile strotzen vor Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die Strünkel assen sich am besten gleich roh knabbern oder fein für Suppen und Smoothies pürieren. Verarbeiten statt verschwenden – wir zeigen mit, dass Butz und Stingl viel zu schade für den Biomüll sind.
1. Ravioli mit Kohlrabiblätterfüllung auf Kohlrabi-Erbsen-Gemüse

Bild: Melina Kutelas
2. „Zero Waste“ Küche: Karfiollaibchen mit Kräuter-Karfiol-Creme und gebratenen Karfiolblättern

Bild: Melina Kutelas
3. Apfelschalen-Walnuss-Vollkornbrot mit Radieschenblätter-Aufstrich

Bild: Melina Kutelas
4. „Zero Waste“ Küche: Vegetarischer Burger aus Apfel- und Gemüseresten

Bild: Melina Kutelas
5. Becherkuchen aus Äpfeln und Gemüseresten

Bild: Melina Kutelas
6. Schmorkarotten-Quinoa-Salat mit Karottengrün

Bild: Melina Kutelas