In Partnerschaft mit

Ja, das stimmt schon: Eine heiße Dusche kann wahre Wunder wirken. Der Kontakt mit warmem Wasser sorgt für Entspannung der Muskeln und eine bessere Durchblutung. Du beruhigst deinen Geist und bekommst dadurch wieder einen klaren Kopf. Aber: Hast du auch schon einmal versucht, während der Dusche mit den Wassertemperaturen zu spielen? Das Zusammenwirken von warmem und kaltem Wasser kann dein Immunsystem nämlich in Schwung bringen.

Probiere eine Wechseldusche aus.

Wahrscheinlich kostet es dich am Anfang große Überwindung, doch eine regelmäßige Wechseldusche hat viele Vorteile. Das abwechselnde Weiten (warmes Wasser) und Verengen (kaltes Wasser) der Blutgefäße wirkt nicht nur positiv auf deine körperliche Abwehr, sondern

Anzeige
Anzeige
  • regt deinen Stoffwechsel an

  • verbessert die Wärmeregulierung deines Körpers

  • stärkt das Herz

  • und fördert deine Durchblutung

Außerdem fühlst dich danach so richtig lebendig. Also probier es gleich aus!

So geht eine Wechseldusche

  1. Starte mit für dich angenehm warmem Wasser und dusche dich gut ab.

  2. Jetzt kommt der erste Switch: Reduziere die Wassertemperatur so weit, dass es dich etwas Überwindung kostet, aber nicht zu kalt ist.

  3. Starte bei deinen Beinen. Setze den Wasserstrahl an deinem linken oder rechten Fuß an und wandere an der Außenseite bis nach oben zur Hüfte. Dort wechselst du dann auf die Innenseite und wieder hinunter bis zum Fuß. Wiederhole diesen Vorgang auf der anderen Seite.

  4. Jetzt sind die Arme an der Reihe. Wieder von unten nach oben: Vom Handrücken bis zur Schulter und von der Achsel am Innenarm entlang bis zur Handfläche.

  5. Das Ganze wird wiederholt. Am besten führst du das Prozedere zwei Mal durch. Also: warm – kalt – warm – kalt. Wichtig ist, mit kaltem Wasser zu enden, damit sich deine Blutgefäße wieder zusammenziehen.

  6. Sorge nach der Dusche dafür, dass du wieder warm wirst – zum Beispiel durch kuschlige Kleidung und einen warmen Tee.

Anzeige
Anzeige

Tipp: Training ist hier der Schlüssel! Irgendwann wirst du an den Punkt kommen, an dem dein Körper an die Temperatur gewöhnt ist. Dann kannst du das Wasser immer wieder etwas kälter stellen und in einem weiteren Schritt auch deinen ganzen Körper abbrausen.

Eisbaden – die Kälte im Trend

Eisbaden: Frau mit Mütze und Handtuch steht im Badeanzug am Wasser und trinkt Tee

Sophie Kirchner / Red Bull Media House Publishing

Das Baden im Eis liegt dank Wim Hof schon seit ein paar Jahren schwer im Trend. Mittlerweile sind die positiven Wirkungen auch wissenschaftlich belegt. Wenn du über das Wechselduschen hinaus gehen, deine Grenzen austesten und dich in natürliche Eisgewässer wagen möchtest, gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Du möchtest Eisbaden lernen?

Dafür braucht es gar nicht so viel, nur eine große Portion Überwindung und Disziplin. Für hilfreiche Tipps, was es zu beachten gilt und wie du am besten anfängst, lies hier weiter:

Eisbaden wie „The Iceman“ Wim Hof

Der Niederländer brachte das Eisbaden in den Mainstream, hält selbst einige Rekorde in Sachen Eisbaden und hat mittlerweile Kurse entwickelt, um das Eisbaden zu lernen. Er führt seine Erfolge auf seine selbst entwickelte Atemtechnik zurück. Alles darüber kannst du hier lesen: